Wir laden herzlich ein zum Vortrag und zur

Ausstellung über die Energiewende

Speicher, Wind und Sonnenstrom ersetzen Kohle und Atom

Die Ausstellung informiert über die Umweltschäden durch die traditionelle Energieversorgung, welche den Übergang zu Erneuerbaren Energien so dringlich machen. Sodann werden Entstehung und Folgen des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie die Aufgaben dargestellt, vor denen die Energiewende heute steht. All dies wird in kompakter Weise auf zehn „Rollups“ präsentiert.

Der Solarenergie Förderverein Deutschland (SFV) setzt sich dafür ein, dass die Energiewende in Deutschland wieder Fahrt aufnimmt.
Der SFV hat an der Einführung der Erneuerbaren Energien einen gewichtigen Anteil: Die Idee der kostendeckenden Einspeisevergütung, eines der Kernprinzipien des EEG von 2000/2004, wurde vom SFV in den 80er Jahren entwickelt und zuerst auf kommunaler Ebene umgesetzt („Aachener Modell“).

Nun verlangt der Klimawandel ein viel beherzteres Tempo beim Umstieg auf die Erneuerbaren. Dazu soll die neue Ausstellung Impulse setzen.

„Als Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Limburg-Weilburg übernehme ich gerne die Schirmherrschaft über diese Ausstellung.“ So Helmut Jung, der den Ausbau der erneuerbaren Energie im Landkreis Limburg-Weilburg sehr befürwortet.

Tafel 1: Klimawandel als fundamentaler, durch die Nutzung fossiler Energieträger verursachtes Problem.
Tafel 2: Widerlegung der Annahme, die Problemlösung könne in der Atomenergie liegen.
Tafel 3: Erneuerbare Energien als saubere Alternative.
Tafel 4: Kostenreduktion durch Massenfertigung führt zur Marktreife.
Tafel 5: Die globale Wirkung des nationalen Alleingangs beim „Erneuerbare-Energien-Gesetz“.
Tafel 6: Nicht überall, wo „Energiewende“ draufsteht, ist auch Energiewende drin.
Tafel 7: Widerlegung der Behauptung, durch die Erneuerbaren Energien werde unser Strom unbezahlbar.
Tafel 8: Über die Notwendigkeit, jetzt Speichertechnologien mutig zu fördern.
Tafel 9: Strategie-Vorschlag: Nicht auf die Einigung bei Klimakonferenzen warten, sondern mit einer nationalen Vorreiterrolle globale Wirkungen erzielen.
Tafel 10: Motto des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.V., sozusagen als Zusammenfassung der Ausstellung.

Eröffnung

Vortrag mit anschließender Diskussion:
am Dienstag, 25.09.18, 19 Uhr mit Vortrag von Herrn Daniel Bannasch
und Grußwort des Ersten Kreisbeigeordneten Herrn Helmut Jung

Weitere Ausstellungs-Öffnungszeiten: 

Mittwoch bis Sonntag, 30.09.18 jeweils 17 Uhr bis 19 Uhr
im Evangelisches Gemeindehaus, Am Löwen 1, Runkel-Steeden

Energiewende auf dem Bierdecckel
Saubere Revolution 2030

Vortrag von Herrn Daniel Bannasch, MetropolSolar

„Alle wichtigen Informationen zur Energiewende passen auf einen Bierdeckel und können auch von Laien am Stamm-tisch diskutiert werden,“ sagt der Dipl.-Volkswirt Daniel Bannasch. „Der Weg zur ‚Sonne für alle‘ ist einfacher, als es scheint.“ Bannasch ist Vorstand von MetropolSolar, einem Netzwerk für 100% erneuerbare Energien, das auch die „Saubere Revolution 2030“ des Silicon Valley-Unternehmers Tony Seba auf Deutsch übersetzt und veröffentlicht hat.

In Politik und Medien wird regelmäßig der Eindruck vermittelt, die Energiewende sei kompliziert, teuer und würde vor allem noch sehr lange dauern. Bannasch wird darstellen, wie die Verbreitung von Solarenergie, autonom fahrenden Elektroautos und anderen exponentiell wachsenden Technologien bis 2030 in ein Zeitalter sauberer, dezentraler und partizipativer Energie und Mobilität führen wird. „Die Steinzeit ist nicht aus Mangel an Steinen zu Ende gegangen und das fossile Industriezeitalter wird nicht aus Mangel an Brennstoffen zu Ende gehen.“

 

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Landkreises Limburg-Weilburg und findet in Kooperation mit dem BUND statt. Der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung wird vor dem Vortrag ein Grußwort sprechen.