Vielen bin ich in Steeden, Hofen und Dehrn kein Unbekannter. Vor gut 15 Jahren war ich vertretungsweise für die Pfarrstelle Steeden zuständig. Wir, d.h. meine Frau und ich haben die  Zeit von 1996 bis 1998 in guter Erinnerung. Schon damals galt was die diesjährige Jahreslosung in die Worte fasst:

 

„Wir haben hier keine bleibende Stadt,

sondern die zukünftige suchen wir.“

PfarrerKrone
Wir zogen damals weiter, haben inzwischen manches in der Welt erlebt und gestaltet und sind auch an Erfahrung reicher geworden. Als ich erfuhr, dass die Pfarrstelle Steeden frei wird, habe ich mein Interesse bekundet. Es freut uns, dass sich hier eine ganze Reihe von Menschen an uns gerne erinnern. Bald ziehen wir in das Pfarrhaus ein, das in den letzten Monaten gründlich renoviert wurde.
In der Ausschreibung war zu lesen, dass Wert darauf gelegt wird, die Gottesdienste im Freien fortzuführen. Das ist erfreulich, denn diese Art Gottesdienst zu feiern, hatte ich damals angeregt. Wenn ich nun die Pfarrstelle übernehme, verknüpfen das manche mit der Erwartung, dass neuer, frischer Wind aufkommt und das Leben in der Gemeinde neue Impulse erhält. Hoffen wir, dass sich Dinge entwickeln, die von der Gemeinde aufgenommen und mit Leben gefüllt werden. In meinen Gesprächen mit dem Kirchenvorstand hörte ich heraus, dass durchaus die Bereitschaft besteht Neues zu wagen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, sagt man und das gilt, denke ich, auch für gemeindliches Leben. Dazu ermutigt auch die Jahreslosung “Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“
Für die, die mich noch gar nicht kennen, sei kurz gesagt: Andreas Krone, Jahrgang 51, verheiratet mit Lucy D’Souza-Krone, einer Künstlerin aus Indien.

 

Wir sind in der Welt herum gekommen, es bestehen vielfältige Kontakte, die auch für gemeindliches Leben befruchtend wirken können.

 

Ich habe verschiedene Hobbies, z.B. Wandern und Bergsteigen. Ich interessiere mich für eine ganze Reihe von Themen und beschäftige mich auch mit der Frage wie es mit der Menschheit auf diesem Planeten weiter gehen kann.

‚Think gobal, act local, denke gobal, gestalte vor Ort‘ heißt es in einem Spruch, an dem sich auch Kirchengemeinden als Glieder einer weltumspannenden Gemeinschaft orientieren können.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen – gemeinsam die zukünftige Stadt zu suchen, Zeichen zu setzen und Formen zu entwickeln damit menschliches und christliches Leben im 21. Jahrhundert gelingt.

Machen Sie mit ?!

In diesem Sinne grüsse ich Sie

Andreas Krone, Pfarrer, im März 2013